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BegriffBearbeiten

"Irritation steht für das systemisch zwar wahrgenommene, aber noch nicht informationell nach Maßgabe des eigenen operativen Codes spezifizierte Rauschen in der Umwelt eines autopoietischen Systems, das qua struktureller Kopplung infomationell relevant werden kann oder nicht. So ist Irritation eine noch undefinierte Überraschung im Bereich von System-zu-System-Beziehungen, auf jeden Fall ein systemeigenes Konstrukt, das immer auch systemische Selbst-Irritation aus Anlass von Irritation einschließt."[1]

QuellenBearbeiten

  1. Krause, Detlef: Luhmann-Lexikon. 4.Aufl., Lucius & Lucius, Stuttgart, 2005, ISBN 3-8282-0305-1, S.169